Brandschutz beim Schwedenhaus

Schwedenhäuser bieten einen ähnlich hohen Brandschutz wie Häuser aus Stein

Fast kein Aspekt des Holzhausbaus steckt so voller Missverständnisse und Irrglauben, wie das Thema Brandschutz. Generell wird angenommen, dass Holzhäuser, und somit auch Schwedenhäuser, sehr leicht entzündlich sind und dass daher in diesen Häusern eine erhöhte Brandgefahr besteht. Diese Annahme beruht generell auf der allgemeinen Meinung „Holz brenne gut“. Jedoch haben nachhaltige Tests ergeben, dass in einem Schwedenhaus keine höhere Brandgefahr besteht, als in einem Massivhaus aus mineralischen Baustoffen oder Beton.

Diesen Umstand verdanken die Schwedenfertighäuser der hohen Faserdichte des verwendeten Holzes, der nahezu fugenlosen Verbauung der Einzelbauteile und der speziellen Dämmung und den hierfür verwendeten, schwer entzündlichen Materialien. Durch das Zusammenspiel dieser baulichen Maßnahmen und den verwendeten Materialien haben die Flammen eines Normalbrandes, bei welchem keine Brandbeschleuniger wie beispielsweise Benzin oder Lösungsmittel im Spiel sind, so gut wie keine Chance einen Branddurchschlag innerhalb der ersten halben Stunde zu erreichen.

Moderne Schwedenhäuser bieten erstaunlichen Brandschutz

Tatsächlich wurde festgestellt, dass ein sauber errichtetes Schwedenhaus mit einer sorgfältig durchgeführten Dämmung einem Normalbrand mindesten 30 Minuten standhält, ohne dass es zu dem gefürchteten Branddurchschlag kommt. Daher entstehen bei einem derartigen Brand nur oberflächliche Brandschäden an den entsprechenden Wänden.

Um bei einem Schwedenhaus einen ausreichenden Brandschutz zu gewährleisten, ist es daher absolut erforderlich, dass die Einzelbauteile des Fertighausbausatzes absolut sauber und fugenlos verbaut werden. Des weiteren sorgen die für die Dämmung verwendeten, schwer entzündlichen Materialien, wie beispielsweise die Mineralwolle, dafür, dass der gefürchtete Branddurchschlag verhindert wird. Jedoch ist es hierbei erforderlich, dass auch die Dämmung sehr sauber durchgeführt wird und die Dämmschichten anschließend peinlichst genau versiegelt werden. Hierfür können verschiedene Materialien verwendet werden, wie beispielsweise spezielle Gipsplatten oder andere spezielle Verbundstoffe.

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